Beim Stillen

Ernährung in der Stillzeit

Sobald Sie stillen, werden Sie erkennen, dass dies sehr anstrengend und kräftezehrend sein kann. Vielleicht empfinden Sie jetzt noch mehr Hunger als während der Schwangerschaft. Das ist ganz normal – Sie sollten jetzt keinesfalls ans Abnehmen denken!

Damit Ihr Körper gehaltvolle und nahrhafte Milch bilden kann, ist eine abwechslungsreiche und vollwertige Nahrung wichtig. Hier halten sich hartnäckige Gerüchte über zahlreiche Nahrungsverbote. Doch Sie dürfen alles essen, was Sie selber gut vertragen.

Während des Wochenbetts sind Suppen, vor allem Hühnersuppen mit verschiedenen Einlagen, eine kräftigende Nahrung.

Viele junge Mütter kommen gerade in den ersten Tagen nach der Entbindung kaum dazu, regelmäßig zu kochen oder zu essen. Für eine kleine Zwischenmahlzeit sind in solchen Momenten Nüsse, Bananen, Müsliriegel oder als nahrhafte „Nascherei“ Milchkugeln (lassen sich gut im Kühlschrank aufbewahren) geeignet.

Denken Sie daran, genug zu trinken. Sie sollten über den Durst hinaus trinken. Spätestens wenn das Baby trinkt, sollten Sie auch trinken. Bevorzugt warme Getränke, wie Kräutertee, Yogi-Tee oder Suppen. Kaffee in kleinen Mengen ist unproblematisch, nur Salbeitee wirkt milchreduzierend.

Es gibt keine Nahrungsmittel, die grundsätzlich verboten sind, weil sie etwa zu Blähungen oder Hautirritationen beim Kind führen.

Nur in den ersten Tagen nach der Geburt, wenn der Darm des Babys zu arbeiten beginnt, ist es sinnvoll, Speisen zu meiden, die stark blähend sind (wie z. B. Sauerkraut und Hülsenfrüchte).

Säuglinge verdauen „aktiv“. Das bedeutet, sie üben Druck auf den Bauch aus, indem sie die Beine zum Bauch anziehen. Manche Babys regen ihre Verdauung auch an, indem sie Pressgeräusche machen (die können auch schon mal so laut sein, dass man selber nicht mehr schlafen kann…).

In diesem Sinne:

Für das neue Jahr 2013 wünsche ich Ihnen geruhsame Nächte und einen gesunden Appetit! :)