Heu- oder Grasblüten, Graminis flos

Natürliche Geburtsvorbereitung

Ich werde immer wieder nach Möglichkeiten einer natürlichen Geburtsvorbereitung gefragt, hier sind einige Vorschläge:

Heublumendampfbad

Ab Ende der 37. Schwangerschaftswoche eignen sich Heublumendampf- oder Heublumensitzbäder sehr gut als geburtsvorbereitende Maßnahme. Die Dämpfe des Heus haben eine durchblutungsfördernde und entspannende Wirkung auf die Muskulatur vom Beckenboden und helfen, das Gewebe weich und geschmeidig werden zu lassen.

Besonders empfehlenswert sind Heublumendampfbäder bei Erstgebärenden, da deren Beckenbodenmuskulatur oft noch sehr fest ist und für Mehrgebärende, wenn bei vorangegangenen Geburten ein Dammschnitt erforderlich war oder es zu einem Dammriss kam.

Anwendung:

Eine Handvoll Heublumen in eine Schüssel oder einen Topf geben und mit abgekochtem Wasser übergießen.

Bei einem Sitzbad setzen Sie sich nach einer Abkühlzeit (Verbrennungsgefahr!) nur mit dem Gesäß ins Wasser. Bei einem Dampfbad setzen Sie sich hingegen über eine Schüssel oder Topf mit heißem Wasser und lassen den hochsteigenden Dampf auf die Beckenbodenmuskulatur wirken. Den Topf stellen Sie einfach in die Toilette oder ins Bidet, so können Sie sich bequem darüber setzen.

Heublumen erhalten Sie in jeder Apotheke oder Reformhaus.

 

Homöopathische Geburtsvorbereitung

Die homöopathische Geburtsvorbereitung ist für Frauen gedacht, die sich innerlich unausgeglichen fühlen. Die Anwendung sollte mit der betreuenden Hebamme oder Homöopathin besprochen werden.

Anwendung:

Caulophyllum, auch Frauenwurz genannt, stimuliert und stärkt die Gebärmutter und lindert den Schmerz.
Ab der 36. Schwangerschaftswoche 3x täglich 5 Globuli einnehmen.

Pulsatilla, auch Küchenschelle genannt, wirkt geburtsvorbereitend und macht den Muttermund weich.
Ab der 36. Schwangerschaftswoche 3x täglich 5 Globuli einnehmen.