Beschwerden: Sanfte Hilfe aus der Natur.

Jede Schwangerschaft ist anders. Manche Frauen fühlen sich während der gesamten Schwangerschaft sehr wohl, andere sind körperlich sehr beeinträchtigt. Beschwerden in der Schwangerschaft können bei Frauen ganz unterschiedlich sein und ähneln sich doch.

Ob Migräne oder Übelkeit, ob schwere Beine oder Angst vor der Geburt: Bei den meisten Schwangerschaftsbeschwerden helfen Naturheilverfahren oder Akupunktur-Behandlungen sehr gut. Durch meine langjährige Berufserfahrung habe ich viel wertvolles Wissen gesammelt, mit dem die Beschwerden gelindert werden können.

Schwangerschaftsbeschwerden können vielfältige Ursachen haben und sehr unterschiedlicher Natur sein. Je nachdem, welcher Art die Beschwerden sind, in welcher Intensität sie auftauchen und zu welchem Zeitpunkt in der Schwangerschaft sie auftreten, ergreife ich die entsprechenden Maßnahmen. Zunächst klären wir gemeinsam die aktuelle Situation ab und besprechen mögliche Ursachen. Bei vorzeitigen Wehen, Infektionen, Stress, Angst oder Bindungsstörung helfen sanfte Behandlungsmethoden wie Akupunktur und Homöopathie.

Gut zu wissen:

Heilverfahren, die ich bei Schwangerschaftsbeschwerden anwende, werden von der Krankenkasse übernommen.

 

Akupunktur Bei A wie Angst bis W wie Wehen.

Akupunktur in der Schwangerschaft ist eine sinnvolle „Medizin“ für werdende Mütter. Rund ein Drittel aller Frauen schwören auf die jahrtausendealte Technik der traditionellen chinesischen Heilkunde. Richtig eingesetzt ist sie arm an Risiken und belastet das Baby nicht. Seit über 20 Jahren biete ich Akupunktur in der Schwangerschaft an, um klassische Begleiterscheinungen wie Übelkeit, Erbrechen, Kopfweh oder Wassereinlagerungen zu lindern oder sogar ganz zu beheben. Darüber hinaus setzte ich Akupunktur ein, um die Geburt zu erleichtern. Diese Erfahrungen sind auch wissenschaftlich untermauert. So konnte eine Studie der Universitätsfrauenklinik Mannheim zeigen, dass Akupunktur nicht nur die Schmerzen der Wehen lindern kann. Bei schwangeren Frauen, die ab der 36. Schwangerschaftswochen 1x wöchentlich bis zur Geburt des Kindes akupunktiert wurden, so die Studienergebnisse, verkürzte sich die Geburt im Schnitt bis zu zwei Stunden. Doch nicht nur in der Schwangerschaft wirkt Akupunktur sanft und entspannend. Mit Akupunktur können auch viele Beschwerden im Wochenbett behandelt und gelindert werden. Hier kann die Akupunktur helfen:

  • Schwangerschaftsbedingte Wassereinlagerungen (Ödeme)
  • Verstopfung
  • Starke Rückenschmerzen und Ischialgien
  • Schlafstörung
  • Stillprobleme wie Milchstau oder zu wenig Milch
  • Verzögerte Rückbildung der Gebärmutter im Wochenbett

Wichtig zu wissen:

Zur Geburtsvorbereitung haben Sie die Möglichkeit, sich ab der 36. Schwangerschaftswoche einmal pro Wo akupunktieren zu lassen. Ziel der geburtsvorbereitenden Akupunktur ist es, die Geburtszeit zu verkürzen. Zur Akupunktur können Sie entweder in die Praxis kommen, gern vereinbaren wir auch einen Termin bei Ihnen zu Hause. Die geburtsvorbereitenden Akupunktur ist keine Kassenleistung

 

Moxibution: Wärme wirkt Wunder.

Die Moxa-Therapie (Moxibustion) ist eine Wärmetherapie und ein bewährtes Heilverfahren aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Hier werden Akupunkturpunkte mittels glimmenden Beifußkrauts erwärmt und so die Selbstheilungskräfte des Körpers mobilisiert.

Die Moxibution wird häufig zur Korrektur der Beckenendlage angewendet. Durch das Anwärmen eines bestimmten Akupunkturpunktes wird das Kind dazu bewegt sich in Schädellage zu drehen. Oft verstärken sich bereits während der Behandlung die Kindesbewegungen und lassen sich noch mehrere Stunden danach wahrnehmen. In einer Studie der Universitätsfrauenklinik Mannheim konnte nach Moxibustion eine Spontandrehungsrate von Beckenendlagen auf 50,4% ermittelt werden. Es traten dabei keine Komplikationen, wie pathologische Herztöne, vorzeitige Blasensprünge etc. auf.

Wichtig zu wissen:

Die Kosten für Moxibustion werden von den Gesetzlichen Krankenkassen übernommen.